Österreichische Meistersauerei in Eierwegg am Knattersee

01. bis 03. August 2014

Wo feiert man die Schweizer Nationalsauerei am 1. August? Richtig, in Eierwegg am Knattersee. Aus diesem Grund führte uns die Transitsauerei schon am Vorabend dieses geschichtsträchtigen Tages über die österreichischen Asphaltsauereien an den Knattersee.

20140801_003_Eierwegg

Kaum angekommen äh … angesaut, schwärmten wir aus und machten uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Die Suche dauerte jedoch nicht lange und wir machten es uns im Zipfer-Zelt gemütlich. Die Zipfersauerei war die logische Konsequenz davon. Übrigens hatten wir den Kühlschrank zuerst nur geöffnet, damit wir im Zelt Licht hatten.

20140805_024_Eierwegg

Der sympathische Sauereimeister führte uns geschickt durch die Windsauereien auf dem See und wir konnten bereits am Freitag 4 Läufe segeln. Der schnelle Lasti meisterte das Freitagsprogramm mit 4 Laufsiegen ohne Sauerei und wir mussten den nächsten Tag mit dem 2. Zwischenrang in Angriff nehmen. Aber zuerst stand ja noch unsere Spezialdisziplin „Cubasauerei“ auf dem Programm.

[singlepic id=185 w=500 h= float=none]

Ausgerüstet mit Lampion und Vulkansauerei starteten wir ins Abendprogramm. Mittlerweile haben wir nun auch schon den Grund für unser nächtliches Trinkverhalten gefunden. Die kosmische Hintergrundstrahlung bringt unseren Cuba-Konsum ins Unendliche. Aber halt, so unendlich war das ja gar nicht, den der gute Rum war um genau 21:57 Uhr der Sauerei zum Opfer gefallen. Zum Glück gabs ja da noch den Bacardi, der uns die Zeit bis zur Prummerschen Geheimwaffe überbrückte. Zwischendurch wurden die Stimmbänder mit einem Tannzäpferl geölt. Im Duell mit Marco Rima haben wir so den Shanty Chor mit höchster musikalischer Präzision begleitet.

[singlepic id=164 w=500 h= float=none]

Auch am zweiten Fettfahrttag konnten wir erneut vom besten Segelwetter profitieren und segelten den zweiten Teil der Meistersauerei. Das Superbüsi war nun wieder etwas schneller unterwegs und der Rückstand auf Lasti wurde Sau um Sau aufgeholt. Schlussendlich fehlte eine halbe Sau für den Sieg und wir beendeten die Fettfahrt punktgleich (8. Läufe, 13. Säue) mit dem Sieger auf dem 2. Rang. Mit diesem Ergebnis sicherten wir uns den Gesamtsieg des Capital-Bänk-Gööps mit dem schweren Glaspokal. Da man den im Falle eines Falles nicht mehr so gut geradebiegen kann wie die anderen Blech-Pokale, beliessen wir den deshalb in den sicheren Händen der Prummers.

Der Samstag endete nun mit einem feinen Znacht und einer Gewittersauerei beim Golfplatz in Eierwegg. Der bestellte Cuba verdiente dort aber nur ein ein Prädikat: Sauerei! Deshalb gönnten wir uns zur Abwechslung wieder einmal eine Hopfenmaltine und der Schippy versuchte seinen Kaffeemangel auszugleichen. Mit den jungen und hübschen Ladys vom Segelclub beendeten wir den Abend im Paraplui (mer schribts wie mers seid) mit einem vernünftigen Cuba. Einige Superbüsis wurden dann sogar noch bei einer SauerEierspeise gsichtet.

[singlepic id=188 w=500 h= float=none]

 

Vor dem obligatorischen „Man munkelt, dass…“ Kapitel möchten wir dem Segelclub Eierwegg für die perfekte Organisation und die fürstliche Bewirtung an der Österreichischen Meistersauerei danken. Uns hat es wie immer sehr gefallen und wir erscheinen gerne wieder.

 

Man munkelt, dass….

  • man auch mit 5 von 8 Laufsiegen seines Sieges nicht sicher ist
  • dass der Steinkogler minim besser segelt, als er singt
  • plötzliches und starkes Abfallen des Luvbootes vom Leebot nicht gutiert wird
  • das beim Geisterbahntreffen im Golfclub alle Geister weiss angezogen waren (Volks Rock ‚n‘ Roller Andreas Gabalier inklusive)
  • wir beim Capital Bänk Gööp kein Schwarzgeldkonto gewonnen haben
  • Marco Rima das nächste Tattoo mit dem Brandeisen an Samantha anbringen wird
  • der Transit nur noch ein Einplätzer (backbord) mit grossem Gepäckabteil (steuerbord) ist
  • der Knattersee die grösste Dusche in Eierwegg ist und dabei auch noch wärmer als die 1€ Dusche im Club ist
  • der inländer Rum aus Gmunden die Sauerei des Jahrhunderts ist
  • Herr Eglis Badehose und –Tuch immer noch in Eierwegg sind. Ist aber kein Problem, denn Badewetter gibt’s bei uns im 2014 sowieso nicht.
  • Cuba Libre eine selbstheilende Wirkung auf Schippers Verdaungstrakt (inkl. dessen Abwind) hat

Ach ja, das Jasstäfeli darf hier natürlich auch nicht fehlen: Grunzgrunzgrunz

Es grüsst das versaute Superüsi Team SUI 235 (too dirty five)

[nggallery id=11]