Superbüsi am Bodensee

Zusammen mit ziemlich allen anderen mobilen Zeitgenossen machten sich die Büsi’s am Vorabend vor Auffahrt auf den Sternenmarsch.

Auf vier unterschiedlichen Routen versuchten wir, Langenargen zu erreichen, mit all dem Verkehr nicht ganz einfach… Dank Abstecher ins Wohn- und Landwirtschaftsquartier von Bregenz, inklusive erfolgreicher Vermeidung von Verkehrstafeln, Brücken mit 2m Durchfahrtshöhe und Traktoren konnte das Büsi die Vorhut noch abfangen und das Ziel als erstes Erreichen. Die anderen trafen dann bis ca. 02:00 auch noch ein.

Top motiviert machten wir uns für den ersten Regatta-Tag auf den Weg. Die Pozilei war sich der Sache aber nicht so sicher und unterzog unseren Fahrer erst mal einem Alohol-Test. Nach dem ersten Abend ist so etwas ja noch zu bestehen… Dann aber wurde das Büsi zu Wasser gelassen und schon bald hetzte uns der General-Feldweibel Regattaleiter aufs Wasser. Bei leichten, nicht ganz einfach zu lesenden Winden konnte sich das Büsi mit Top-Speed und guten Entscheidungen mit 1-2-1 an der Spitze etablieren. Später aber am Land ging dank Cuba der Layline-Blick komplett verloren. Die Nach-Hause-Weg Kollateralschäden bleiben hier unerwähnt, unter Rücksichtnahme auf mobile Kommunikationsmittel, zweirädrige Transportmittel, Türaufschliess-Mittel und der malträtierten lokalen Flora.

Entsprechend dem Abend startete der zweite Regatta-Tag. Wenigstens haben wir wieder mal gemerkt, dass, wenn du genug säufst, du am nächsten Morgen dem Kater noch entkommst. Da es natürlich keine Gnade vom General-Feldweibel gab, mussten wir mit einem Zustand, der gar kein Zustand ist, wieder aufs Wasser. Trotz erstem Lauf mit Trainings-Fock (die sieht auch zum Verwechseln ähnlich aus wie die Regatta-Fock) und zweitem Lauf mit Umweg (auch die verschiedenen Bojen gleichen sich zum Verwechseln) reichte es zu 1-1-5 und weiterhin zum vordersten Platz. Die 5 kam nach einem vermeintlichen Frühstart und unnötiger Rückkehr hinter die Startlinie zu Stande. Der Abend wurde dann mit Zurückhaltung verbracht, was ja bekanntlich nicht nur ein Vorteil ist…

Der letzte Regatta-Tag startete sehr traurig, da beim Warten auf den ersten Start ein ertrunkenes Büsi an uns vorbeitrieb (oder war das der verpasste Kater von oben?). Mit diesem Schock (vielleicht war es aber auch der fehlende Vorabend-Cuba) lief nicht mehr so gut, aber mit 4-3 und gütiger Frühstart-Mithilfe der Konkurrenz hat es dann aber trotzdem für den Cööp gereicht.

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Und ach ja, am letzten Morgen hatten wir noch erfahren, dass es am Montfort-Cööp auch noch eine Gesamtwertung gibt, wo wir auf der Poleposition stehen. Wir dachten, dass uns diese Bürde dank dem nicht so guten letzten Tag endgültig von der Schulter genommen wurde. Denkste, mit der kreativen Rechentechnik blieben wir auch hier vorne und wurden während der Preisverleihung wieder für den Gesamt-Cööp aufgerufen. Da standen wir also mit zwei Schirmständer und einem Wanderpokal.

 

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Camera
HTC Wildfire S A510e
Focal Length
3.53mm
ISO
918
Camera
HTC Wildfire S A510e
Focal Length
3.53mm
ISO
918

 

Was macht man dann? Standesgemäss feiert man das ja mit Cuba und das Malheur startet wieder…

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Mittlerweile sind alle wieder zu Hause oder sind sonst irgendwo nach Russland gereist. Und, was haben wir gelernt? Leider wieder mal gar nichts…

Und hier wie immer noch das Jasstäfeli: Endergebnis_MontfortCup_2013
Weitere Bilder vom Yacht Club Langenargen: klick
Medienmitteilung: klack

 

 

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