Ital. Meisterschaft Malcesine

Auch dieses Jahr machten wir uns auf an den Gardasee, um mit dem Superbüsi ein paar rasante Gleitfahrten in einem grossen Regattafeld zu erleben.

Erstaunlicherweise meisterten wir die Anreise ganz ohne Stau erreichten Malcesine früher als erwartet und gönnten uns darauf prompt noch einen Arrival-Cuba.


Finde den verflixten Flixbus-Passagier

Die Vermessung und das Einwassern gingen fast problemlos über die Bühne. Nur die Relingsdyneemas mussten gegen altmodische Relingsdrähte getauscht werden. Glücklicherweise konnten wir das alles vor Ort besorgen. Als dann auch noch unsere Samantha nach einer nicht ganz so erholsamen Flixbus-Fahrt eintrudelte, stand einem ersten Trainingsschlag nichts mehr im Weg.


Auf der Meldeliste tummelten sich insgesamt 74 J’s, was für enge Platzverhältnisse an der Startlinie sorgte. Damit hatten wir noch etwas zu kämpfen und starteten jeweils aus Reihe 2. Da auch der Speed nicht ganz da war, reichte es für die Ränge 55, 22 und 55. Somit endete der erste Regattatag noch nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Ob wir zu fünft doch ein paar Kilos zu viel mit schleppen? Egal, am Abend wurde in der Speckstube weiter an unserer Speckschwarte gearbeitet…


Windgüüden und Chronschümli zählen

Für Freitag war zuerst einmal Windgüüden in reinster Form angesagt. Den schönen Morgenwind liessen wir aus und gönnten uns einen Sightseeing-Spaziergang durch das Altstädtli. Der Nachmittagswind war dann eher unkonstant und von Regenschauern geprägt, was schlussendlich zu nichts als abgebrochenen Läufen führte. Leider auch dann, wenn das Superbüsi mal gut auf Kurs war.


Die Fettfahrtleitung lernte jedoch daraus und bestellte uns am Samstag schon um 08:00 an die Startlinie. Unsere Starts waren schon etwas besser und wir kämpften uns wacker um den Kurs. Im Feld ging es jedoch zu wie auf der Putschauto-Bahn an der Kilbi. An der Leeboje wurden wir synchron von zwei Booten im 90° Winkel gerammt. Insgesamt waren wir doch ein bisschen erstaunt, wie wenig sich viele Teams um die Einhaltung der Regeln kümmern. Einige heftige Kollisionen hätten sich mit ein bisschen Weitsicht leicht verhindern lassen. Glücklicherweise hielt sich der Schaden an unserem Boot jedoch noch in Grenzen, bescherte uns aber einen langen Abend an der Protestverhandlung.

Die letzten beiden Läufe des Tages fanden wie üblich in unserer Stammkneipe statt. Die Cubas waren wie üblich tiptop und das Touristen-Defilee auf dem Dorfplatz war auch sehr amüsant.


Für Sonntag standen nochmals 3 Fettfahrten auf dem Programm. Wie am Samstag schlief die Hotel-Crew noch und wir mussten unser Zmorge selber improvisieren.

Heute hatte es guten Druck (ca. 20kn) und wir konnten unsere Kilos ein bisschen besser einsetzen. Auch die Starts funktionierten nun einigermassen gut. Auch der Speed an der Kreuz wurde nun besser.

Die rasanten Gleitfahrten mit Geni (max. 17nöö) waren cool. Die Taktik auf dem Vorwind wurde dadurch aber nicht gerade vereinfacht. Es gelang uns jedoch, in der Gesamtwertung noch ein paar Ränge gut zu machen. Mit Schlussrang 33 von 74 haben wir das Minimalziel der ersten Hälfte gerade so erreicht.

Wir haben wieder viel gelernt und einiges sicher auch schon wieder vergessen. Das Regattieren in einem solch kompetitiven Feld ist aber super cool und macht viel Spass! Der Wechsel auf die J hat sich sicher gelohnt. Jetzt müssen nur die Österreicher endlich noch wechseln, damit wir wieder mal nach Gmunden gehen können.


Jasstäfeli: Rangliste Malcesine 2018


Man munkelt, dass:

  • der Dessert-Jean auch einen Zapfhahn auf dem Boot möchte
  • es oft rumpelt an der Boje
  • Samantha verflixt und zugenäht nach Malcesine reiste
  • mit spät Auslaufen und früh zurück Erscheinen viel mehr lustige Hafenmanöver bewundert werden können
  • der dünne Älu ziemlich stabil ist
  • Meischter Wiiis nun wieder Arbeit hat
  • Eglis auch gerne nach Schäkel tauchen
  • man immer eine gerade Anzahl Cubas trinken muss
  • die Fettfahrtleitung wohl den gelb-blauen Wimpel verloren hat und viel lieber den Start verschiebt
  • 380kg möglicherweise doch etwas mehr als genug ist

 

Hier noch ein paar Impressionen aus Malcesine:

Cholehydrante inefrääse. Schmatzgörpsgudigudi
Auf Entdeckungsreise
Superbüsi Hochzeits-Crasher
Auf der Suche nach Wind
Lunz^2
sooo viele J’s
zum mitnehmen (50€ Depot)
Superbüsi on Tour in Gala-Uniform

 

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